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Dezember 2018

Schärfere CO2-Grenzwerte für Neuwagen in der EU könnten die Elektromobilität beflügeln

Die Begeisterung der Automobilbranche hielt sich nach der gestern Abend bekannt gewordenen Einigung des Europaparlaments und der EU-Kommission auf neue CO2-Zielwerte für die Automobilindustrie erwartungsgemäß in Grenzen.

Bis 2030 soll der Kohlendioxid-Ausstoß von Neuwagen um 37,5% sinken, für leichte Nutzfahrzeuge um immerhin 31%. Auf dem Weg dahin hat man sich für beide Fahrzeugklassen auf ein Minderungsziel von 15 % bis 2025 geeinigt. Die niedrigeren CO2-Werte sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die Klimaziele der Europäischen Union zu verwirklichen.

Für die Automobilindustrie ist dies eine harte Entscheidung. Laut der bisherigen Festlegungen in der EU dürfen Neuwagen im Flottendurchschnitt im Jahr 2021 nicht mehr als 95 Gramm CO2 pro km ausstoßen. Dies ist zugleich die Ausgangsbasis für die nun festgelegten Minderungsziele.

Der europäische Durchschnitt lag zuletzt bei 118,5 Gramm. Der aktuelle Zielwert von 95 Gramm ist bereits für viele Hersteller noch nicht in Reichweite. Um die nun vorgegebenen Zielwerte zu erreichen wird also ein noch höheres Maß an Anstrengung erforderlich sein. Automobilhersteller werden daher neben Diesel- und Benzinfahrzeugen auch vermehrt Fahrzeuge, die keine Emissionen ausstoßen (wie bspw. Elektroautos), verkaufen müssen.

Gleichzeitig bietet diese Einigung die Chance der Elektromobilität einen notwendigen Aufschwung zu verschaffen.

 

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